Freiheit und Friede in Gevelsberg – (k)ein Lehrstück aus Gevelsberg 1933 bis 1945 – NS-Zeit in Gevelsberg
Der nachfolgende Beitrag basiert auf dem Kapitel „1933 bis 1945 – Die NS-Zeit in Gevelsberg, Krieg und die Folgen fordern 3.000 Opfer“ des Autoren in dem Buch:
„125 Jahre Stadt Gevelsberg, Klartext-Verlag, Essen 2011“ und wird mit der freundlichen Erlaubnis der Stadt Gevelsberg abgedruckt. Auf die dort abgedruckten Erläuterungen wird verwiesen, so dass deren Abdruck hier unterbleibt.
Inhalt und Schranken des Freiheitsbegriffs in unserer rechtsstaatlichen Ordnung werden an prominenter Stelle in unserer Verfassung beschrieben. Im Artikel 2 heißt es dazu:
- Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
- Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Ein Lehrstück, wie das Vergessen dieses Freiheitsbegriffes und das Verwechseln mit sozialem Wohlstand in Ausgrenzung und Mord münden sowie zu blutigen völkerrechtswidrigen Kriegen führen kann, ist die NS-Zeit von 1933 bis 1945 und dessen konkretes Gesicht in Gevelsberg.
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Beneckendorff und von Hindenburg den „Führer“ der NSDAP, Adolf Hitler, zum Reichskanzler einer Koalitionsregierung von NSDAP, DNVP und Parteilosen. Damit begann in Deutschland die furchtbare NS-Diktatur, die erst mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 endete und die Welt in einem bisher unbekannten Maße verändern sollte.
Da Geschichte stets auch in „Krähwinkel“ stattfindet, gehört an diese Stelle auch eine Zusammenfassung der lokalen Geschichte zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 14. April 1945 als Ende der lokalen NS-Herrschaft.
Die Lokalnachrichten in der am Nachmittag erschienenen Gevelsberger Zeitung am 30. Januar beschränken sich auf die Schließung von drei Schulen wegen einer Grippeepidemie, die Polizeinachrichten und den Hinweis auf ein Konzert in der heutigen Erlöserkirche. Dies ist umso unverständlicher, als gerade die Gevelsberger Zeitung in den vergangenen Jahren bei allen Wahlen die Umsetzung der Stimmabgaben bei den Reichstags- und Landtagswahlen auf Gevelsberg vorgerechnet hatte. Welche Situation bestand nun in Gevelsberg am 30. Januar 1933?
Trotz der fehlenden Überlieferung muss man davon ausgehen, dass auch in Gevelsberg entsprechend der reichsweiten Bewegung die „Regierung der nationalen Konzentration“ überwiegend begrüßt wurde. Bei aller Begeisterung hierfür war jedoch bereits am 31. Januar in der Gevelsberger Zeitung zu lesen, dass die neue Regierung ein Ermächtigungsgesetz benötige und Göring abseits jeder parlamentarischen Gepflogenheit weiter Präsident des Reichstages bleiben werde, beides ein durch die neue Regierung in aller Öffentlichkeit geführter Angriff auf die geltende Verfassung. Am nächsten Tag konnten dann die Gevelsberger nachlesen, dass der später so berüchtigte NSDAP-Führer Fritz Sauckel bei dem Fackelzug von NSDAP, Stahlhelm und anderen vaterländischen Verbänden am 30. Januar durch Berlin erklärt hatte, dass die NSDAP die Macht in Deutschland „nie wieder aus den Händen“ geben würde. Spätestens an diesem Tag musste damit jedem Gevelsberger endgültig klargeworden sein, auf was er sich da eingelassen hatte.
Wie sah die Lage nun in Gevelsberg aus? Die Gevelsberger Zeitung und die Akten der Stadtverwaltung aus dieser Zeit als die einzig vor Ort vorhandenen schriftlichen Quellen schweigen sich hierzu aus. Der Gevelsberger Sozialdemokrat Richard Dahlmann erinnerte sich, dass die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 30. Januar vollzogen war, trotzdem hielten gerade viele Sozialdemokraten dies für eine kurze, vorübergehende Erscheinung. Aber wenige Tage später wurde er bereits von der SA verhört, die von ihm die Mitgliederkartei der Gevelsberger SPD haben wollten. Die gleichen Erfahrungen hatten bereits am 3. Februar die Gevelsberger Kommunisten machen müssen, bei deren Funktionären Hausdurchsuchungen stattgefunden hatten. Und wenn man jetzt denkt, dass diese Hausdurchsuchungen von der noch gar nicht existierenden GESTAPO durchgeführt wurden, irrt sich der geneigte Leser. Es waren entsprechend ihrem Beamteneid die dem SPD-Bürgermeister Rappold unterstehenden Kripobeamten der Gevelsberger Polizei. Und auch die übrigen Beamten der Stadtverwaltung mitsamt ihrem obersten Chef führten treulich die der Stadt zukommenden Anweisungen – verfassungsgemäß oder nicht – aus und im Vorgriff auf ein hier nicht zu behandelndes Kapitel der Geschichte sei verraten, dass sie sich nach dem 14. April 1945 nicht einmal besonders schuldbeladen vorkamen.
Wie ein Fanal ging am 27. Februar die Nachricht vom Reichstagsbrand um die Welt. Die Gevelsberger Zeitung schrieb am folgenden Tag dazu: „Gestern abend gegen 9.15 Uhr brach an 4 Stellen des Reichstagsgebäudes ein Brand aus. Aus ganz Berlin wurden die Wehren zusammengezogen, um den Brand zu bekämpfen. Gegen Mitternacht war das Feuer eingedämmt. Als Täter wurde ein niederländischer Kommunist, van den Lubbe, festgenommen. Er hat bereits ein Geständnis abgelegt.“ Dieser Brand wurde zum Anlass genommen, die ohnehin schon eingeschränkten bürgerlichen Grundrechte endgültig aufzuheben. In seiner Verordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. Februar 1933 erklärte Reichspräsident von Hindenburg seine endgültige Kapitulation vor Adolf Hitler.
In einer nächtlichen Aktion wurden in Berlin und in ganz Preußen Funktionäre der KPD verhaftet und auch bei der SPD Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die kommunistische Presse wurde für 4, die SPD-Presse für 2 Wochen verboten. Dazu meldete die Gevelsberger Zeitung: „In Gevelsberg wurde das RGO-Heim an der Mittelstraße aufgelöst. 10 kommunistische Führer, darunter die bisherigen Stadtverordneten Odemer, Schlemmer und Weber wurden festgenommen. Heute Morgen wurde die Polizeiaktion fortgesetzt; wieder wurden Haussuchungen und Festnahmen vorgenommen.“ Gleichzeitig wurden auch im Ennepe-Ruhr-Kreis Hilfspolizeibeamte aus den Reihen der SA, der SS und des Stahlhelms bestellt. Unter diesen Umständen noch von Demokratie und von „freien“ Reichs- und Landtagswahlen am 5. März zu sprechen, klingt schon sehr höhnisch. Trotzdem reichte es weder im Reichstag noch in Preußen für eine absolute Mehrheit der NSDAP, die in beiden Wahlen jeweils etwa 43 % der Stimmen erhielt. In Gevelsberg hatte die NSDAP gerade einmal 39 % erhalten, die gemeinsamen 45 % von SPD und KPD gegenüberstanden. Bereits am Dienstag, den 7. März, konnte man in der Zeitung lesen, dass die Regierung ein Ermächtigungsgesetz fordern werde. Dazu war nach den Regeln der Weimarer Verfassung jedoch eine 2/3-Mehrheit im Reichstag erforderlich. Am 9. März war dann zu lesen, dass ein Ermächtigungs- gesetz, das der Reichsregierung nicht grundsätzlich auch das Recht gibt, verfassungsändernde Anordnungen zu treffen, völlig unzulänglich sei. Mit der Ankündigung von Reichsinnenminister Frick am 10. März, dass „bei der Eröffnung des neuen Reichstages für die Kommunisten darin kein Platz sei“, sondern dass sie „in Konzentrationslagern“ wieder an eine fruchtbare Arbeit gewöhnt würden und auch die Sozialdemokraten verschwinden müssten, war der Druck unerträglich erhöht und jede freie politische Willensäußerung unmöglich gemacht worden. Die Ergebnisse sind bekannt: Bei den Wahlen am 12. März erhielt die NSDAP 39 % der Stimmen und 13 der 29 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung gegenüber 13 der vereinten SPD und KPD. Den Ausschlag würde also das Stimmverhalten der 3 Vertreter von Zentrum, Kampffront Schwarz-weiß-rot und Evangelischem Volksdienst geben. Der in der Stadtverordnetenversammlung stimmberechtigte Bürgermeister Conrad Rappold war am Samstag, den 11. März, telegrafisch vom Arnsberger Regierungspräsidenten beurlaubt worden; seinen Posten hatte kommissarisch der Gevelsberger Rechtsanwalt Franz Woeste übernommen. Dieser räumte den Schreibtisch im Rathaus jedoch am 17. März schon wieder; den Posten als kommissarischer Bürgermeister übernahm der spätere Landrat Dr. Hanholz.
Die scheinbar „legale Machtübernahme“ war damit innerhalb eines Zeitraumes von 6 Wochen abgeschlossen. Jetzt galt es für die Nationalsozialisten, die letzten noch verbliebenen Gegner auszuschalten, ihre eigenen Anhänger zu belohnen, Verwaltung und Wirtschaft nach ihren Vorstellungen umzugestalten und vor allem dafür zu sorgen, dass die Deutschen nicht die Lust an ihrer neuen Regierung verlieren würden.
Wie im ganzen Reich erfolgte nun auch in Gevelsberg die Phase der Konsolidierung der NS-Herrschaft. Am 22. März wurde die Polizeiverwaltung davon verständigt, dass die Vertreter der KPD sämtlich unter dem Verdacht des Hochverrats stehen und sie daher an den Sitzungen der Vertretungskörperschaften nicht teilnehmen dürfen. Mit dieser Anweisung war nach der Verhaftungsaktion vom 28. Februar, auf Grund deren immer noch 8 Gevelsberger Kommunisten im Hagener Gerichtsgefängnis saßen, also schon einmal dafür gesorgt, dass eine stabile Mehrheit in der noch ausstehenden konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu Gunsten der NSDAP bestand. Mit der restlichen mehrheitlich sozialdemokratisch orientierten Arbeiterbewegung fertig zu werden, trauten sich die Nazis mit den ihnen nunmehr zugefallenen Machtmitteln ohne weiteres zu, zumal die Gewerkschaften, an ihrer Spitze der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund, einen „Schmusekurs“ eingeschlagen hatten. Auch die SPD war kein Gegner mehr, da sie sich bei der Machtübernahme als kampfunfähig erwiesen hatte und ihr kein Verbündeter zur Verfügung stand. Örtlich war ihr wie beschrieben schon Anfang Februar „das Rückgrat gebrochen“ worden. Als dann am 23. März das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“ mit der erforderlichen 2/3-Mehrheit vom Reichstag beschlossen wurde, das der Reichsregierung gestattete, Gesetze mit verfassungsändernder Wirkung zu beschließen, waren alle Dämme gebrochen. Da sich auch der Schützer der Verfassung, Reichspräsident von Hindenburg, mit seiner Unterschrift hieran beteiligte, waren die verfassungsmäßigen Schranken beseitigt und die erste Diktatur in Deutschland installiert. Daher“: Wehret den scheinbar legalen Anfängen“.
Der schon erwähnte Dr. Hanholz hatte am 25. März für den 31. März zur konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingeladen. Durch seine Berufung zum kommissarischen Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises am 29. März und die zum 1. April erfolgte Einsetzung des Hageners Dr. Günter Albitz zum kommissarischen Bürgermeister musste die Sitzung jedoch auf den 7. April verschoben werden. Inzwischen wurden mit dem Vorläufigen Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 31. März 1933 die Landtage und auch die kommunalen Vertretungskörperschaften aufgelöst. Gemäß § 12 wurden sie in dem Verhältnis der gültigen Stimmen bei der Reichstagswahl am 5. März neugebildet. Die auf die KPD entfallenen Stimmen blieben dabei unberücksichtigt. Die so gebildete Stadtverordnetenversammlung hatte nunmehr 22 Mitglieder, von denen 13 auf die NSDAP, 1 auf den Evangelischen Volksdienst, 1 auf die Kampffront Schwarz-weiß-rot, 1 auf das Zentrum und 6 auf die SPD entfielen. Dass die drei erstgenannten Parteien zusammenstimmen würden, war nach den für die Sitzung vorgelegten Dringlichkeitsanträgen zu erwarten; der Zentrumsmann Richard Happ jr. galt im „nationalen Sinn“ als Wackelkandidat. Noch bei der Wahl der unbesoldeten Beigeordneten war das Wahlergebnis wie erwartet. Von den einschließlich Bürgermeister abgegebenen 23 Stimmen waren 21 gültig, hiervon entfielen auf den Wahlvorschlag der NSDAP 15 und auf den der SPD 6 Stimmen. Auch die Besetzung der Ausschüsse wurde entsprechend diesem Proporz vorgenommen. Nach der anschließenden Sitzungspause waren die SPD-Stadtverordneten und Richard Happ jr. vom Zentrum nicht wieder im Sitzungssaal erschienen, so dass die Stadtverordnetenversammlung somit einstimmig für die Umbenennung der Mittelstraße in Adolf-Hitler-Straße, der Hagener Straße in Straße der SA, der Elberfelder Straße in Hindenburgstraße, der Schule an der Mittelstraße (Sammelschule) in Horst-Wessel-Schule und der Nirgenaschule in Friedrichschule sowie für den Ausschluss der jüdischen Geschäfte sowie der Konsumgenossenschaft „Vorwärts-Befreiung“ von der Einlösung der städtischen Wohlfahrtsgutscheine stimmte. In dieser Besetzung hat die Stadtverordneten- versammlung noch zweimal, nämlich am 2. und am 31. Mai, getagt. Am 2. Mai wurde u.a. beschlossen, Stadtinspektor Steinweg, Bürgermeister Rappold, Stadtsekretär Juschka, Polizeioberinspektor Bäcker und Polizeioberwachtmeister Timm zu entlassen sowie die Uferschule in Adolf-Hitler-Schule umzubenennen. Dass die Genannten SPD-Mitglieder waren oder mindestens der SPD nahestanden, darf unterstellt werden. Hier sind also schon die „Säuberung der Verwaltung von marxistischen Einflüssen“ sowie die beginnende staatliche Judenverfolgung auf örtlicher Ebene erkennbar. Gleichzeitig war auch die Gewerkschaftsbewegung endgültig zerschlagen worden. Bereits am 4. April waren schon allgemein die Betriebsräte lahmgelegt worden; am 11. April wurde der Betriebsrat der Kreiswerke abgesetzt und durch einen nationalsozialistisch beherrschten ersetzt. Durch eine NSDAP-Formation wurde am 18. April das Gewerkschaftshaus am Nirgena besetzt und durchsucht. Gleichzeitig wurde erstmals hier die Hakenkreuzfahne gehisst. Nachdem der 1. Mai als Kampftag der Arbeiterbewegung zum „Feiertag der nationalen Arbeit“ erklärt und in Gevelsberg mit einem Demonstrationszug von sieben- bis achttausend Arbeitern begangen wurde, wurden am folgenden Tag das Gewerkschaftshaus endgültig besetzt und die Freien Gewerkschaften mit der NSBO gleichgeschaltet, also zwangsweise vereinnahmt. Emil Hedtstück, Geschäftsführer des Gevelsberger Deutschen Metallarbeiter-Verbandes und SPD-Stadtverordneter, wurde verhaftet und erst am 5. Mai wieder frei gelassen.
Die Ausgrenzung von unerwünschten Elementen, die sich schon bei der Säuberung der Verwaltung gezeigt hatte, wurde durch das Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen vom 25. April 1933 auch auf das Gevelsberger Realgymnasium ausgedehnt. Durch die angeordnete Verringerung der Schülerzahl konnten nunmehr alle missliebigen Elemente, an erster Stelle natürlich Juden, ohne weiteres der Schule verwiesen werden. Ob hiervon Gebrauch gemacht wurde, darüber schweigt sich der Bericht des Gymnasiums für das Schuljahr 1933/34 aus.
Die 1921 gegründete Gevelsberger „Weltliche Schule“ oder auch Sammelklassen genannt, die in der Mittelstraße 88 zu Hause war, passte als „marxistische“ Schule natürlich überhaupt nicht in das Weltbild der Nazis. Bereits am 1. April wurde der bisherige Schulleiter Franz Wurm beurlaubt und durch den langjährig an dieser Schule tätig gewesenen Lehrer Erich Goltze, der gleichzeitig Kreisleiter der NSDAP im Ennepe-Ruhr-Kreis war, ersetzt. Die Gevelsberger Zeitung schrieb am 4. April dazu: „Wer bisher noch Bedenken gehabt hat, daß nach der nationalen Umwälzung in den Sammelklassen der alte Geist weiter sein Unwesen treiben würde, dürfte nunmehr die beruhigende Gewißheit erhalten, dass der Unterricht in Zukunft auch dort sich in einem Geiste vollziehen wird, der dem Volkswillen entspricht.“ Nach Genehmigung der Auflösung der Schule mussten alle Schulkinder ab dem 12. Mai die für sie zuständigen Volksschulen ihres Bezirkes besuchen.
In parallelen Handlungssträngen ging ebenso die Auflösung der Parteien und auch der kirchlichen Verbände vor sich. Am 10. Mai wurde reichsweit das Vermögen der SPD, des Reichsbanners und der sozialdemokratischen Zeitungen beschlagnahmt. Am gleichen Tag lösten sich die Ortsgruppen Milspe und Haßlinghausen der SPD freiwillig auf. Für Gevelsberg verzeichnet die Gevelsberger Zeitung eine solche Auflösung nicht; möglicherweise verschwand die Gevelsberger SPD daher offiziell erst mit dem Verbot der SPD am 22. Juni von der politischen Landkarte. Zwischen dem 27. Juni und 5. Juli lösten sich dann alle anderen noch bestehenden Parteien auf und durch Gesetz vom 14. Juli 1933 wurde die NSDAP zur einzigen legalen politischen Partei in Deutschland bestimmt; der Zusammenhalt und die Neubildung von anderen Parteien wurden unter Strafe gestellt. Die der SPD zugefallenen Mandate bei den letzten Wahlen wurden für ungültig erklärt, so dass die Stadtverordnetenversammlung nur noch 16 Mitglieder umfasste. Diese amtierte in der bereits von der Sitzung am 7. April bekannten Zusammensetzung bis zum 15. Dezember 1933. Am 30. Juni wurde beschlossen, den Stadtobersekretär Lauterberg, den Stadtsekretär Pink und den Stadtbaurat Niemeyer zu entlassen. Damit war die Verwaltung offensichtlich ausreichend von „marxistischen Einflüssen“ gereinigt. Höhepunkt des Wirkens war der 14. Juli 1933, als die Stadtverordnetenversammlung Dr. Günter Albitz entsprechend der immer noch geltenden Westfälischen Städteordnung von 1856 in geheimer Wahl einstimmig zum Bürgermeister der Stadt Gevelsberg für die kommenden 12 Jahre wählte. Gleichzeitig wurde der SS- Sturmbannführer Friederici zum Polizeikommissar der Stadt Gevelsberg bestellt.
Bereits am 25. Juli war das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses verkündet worden. Danach konnten Erbkranke und schwere Alkoholiker zwangsweise sterilisiert werden. Wer unter diese Bestimmungen fiel, bestimmten ärztliche Gutachten. Leider wurden auch im Gevelsberger Krankenhaus derartige Gutachten erstellt und entsprechende Operationen ausgeführt. Dieses Gesetz führte u.a. dazu, dass die moralische Schwelle gegenüber dem Recht auf körperliche Unversehrtheit immer weiter sank und es letztlich nur eine Vorstufe zu den späteren millionenfachen Morden bildet.
Noch zweimal durften die Deutschen das unwürdige Spiel von Reichstagswahl mit verbundener Volksabstimmung mitspielen. Am 29. März 1936 fanden die Reichstagswahlen und die Volksabstimmung über die Rheinlandbesetzung statt. Interessant an der Veröffentlichung der Ergebnisse ist, dass es keine Bekanntgabe der Nein-Stimmen gab. Da auch die entsprechenden Verwaltungsakten nicht erhalten sind, ist es heute kaum noch möglich, die tatsächliche Zustimmungsquote der Gevelsberger Bevölkerung zu ermitteln. Stattdessen gab es in Gevelsberg 14.960 gültige Stimmen und 257 ungültige. Am 10. April 1938 wurde mit der Wahl zum Großdeutschen Reichstag die Volksabstimmung zum Anschluss von Österreich verbunden. Hier wurden 15.072 Ja-Stimmen, 49 Nein-Stimmen und 35 ungültige Stimmzettel abgegeben. Auch für Gevelsberg kann man schließen, dass der schnelle Rückgang der Gegenstimmen auf einer Mischung aus verstärkter sozialer Kontrolle, der Angst vor möglichen Repressalien, geglückter Wahlpropaganda und der im Laufe der Zeit zunehmenden Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsaufschwung sowie der Integrationskraft der NS-Volksgemeinschaft beruhte.
Integration und Wirtschaftsaufschwung zeigten sich aber auch örtlich in ganz einfachen Dingen. Am 1. Februar 1936 wurde das 50jährige Jubiläum der Stadtrechtsverleihung gefeiert. Da die Stadt jedoch kein Geld für eine große Feier hatte, wurde stattdessen eine beachtenswerte Sonderausgabe der Gevelsberger Zeitung zum Jubiläum herausgegeben und ein „Kameradschaftsabend“ – heute würde man Betriebsfest dazu sagen – der Stadtverwaltung mit zusätzlichen geladenen Gästen veranstaltet. Auch über diese Veranstaltung wurde ausführlich berichtet. Gleichzeitig ging die Arbeitslosigkeit aus den bereits geschilderten Gründen weiter zurück; so waren am 31. Dezember 1937 im Bereich des Arbeitsamtes Schwelm nur noch 403 Erwerbslose – gegenüber 117.176 am 31. Januar 1933 – zu verzeichnen. Selbst die einstigen Regimegegner wurden als Arbeitskräfte wieder benötigt. Auch der Haushaltsplan 1938 der Stadt Gevelsberg war erstmals seit 10 Jahren wieder ausgeglichen, für Gevelsberger Verhältnisse ein wahres Wunder. Aber auch der einfache Bürger wurde nicht vergessen. Gerade im Kultur- und Freizeitbereich waren NSDAP und Stadtverwaltung ungeheuer kreativ und boten eine Menge Veranstaltungen und Möglichkeiten an. Da verschlug es wenig, wenn am 1. Oktober 1938 im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen NSDAP und Katholischer Kirche die Katholische Volksschule in Gevelsberg ganz aufgelöst und die verbliebenen Volksschulen als Gemeinschaftsschulen weiter betrieben wurden.
Ein besonderes Kapitel der deutschen und damit auch der Gevelsberger Geschichte ist der Umgang mit Regimegegnern sowie Personengruppen, die den Nazis nicht in verqueres „rassebiologisches“ Weltbild passten. Von diesen Gruppen sind speziell für Gevelsberg die Juden sowie die Zigeuner zu nennen. An der Wortwahl ist schon zu erkennen, dass sie die Sprache der Nazis wiedergibt, nicht die persönliche Meinung des Autors. Unmittelbar nach der Machtergreifung waren zunächst die Regimegegner, in erster Linie also die Kommunisten, ausgeschaltet worden. Sie wurden wie berichtet in Schutzhaft genommen und teilweise in die entstehenden Konzentrationslager der SA eingeliefert. Diese Zeitspanne und das spätere Verfolgungsgeschehen ist in dem Buch von Karl Polixa, Herbert Wils, Dr. Mathias Jung: Rote Sirene – Streiflichter der Gevelsberger Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Widerstandes im Ennepe-Ruhr-Kreis aus dem Jahr 1979, das auch die Erlebnisse von Gevelsberger Antifaschisten wiedergibt, gut dokumentiert. Auf eine Wiederholung kann daher an dieser Stelle verzichtet werden. Für die Gevelsberger Sozialdemokraten galt wie beschrieben dieses Verfolgungsgeschehen nicht im gleichen Maße. Hier gab man sich oft mit weniger wie z.B. der Entlassung von der Arbeitsstelle zufrieden.
Antisemitismus war ja nun in Deutschland wahrhaftig nichts Neues; seit Jahrhunderten wurden Juden in Deutschland immer wieder einmal verfolgt und ermordet. In Gevelsberg ist dies jedoch niemals bekannt geworden, da im damaligen Amt Ennepe Juden erstmals 1852 nachweisbar sind. Für Gevelsberg ist sogar erst im Jahr 1886 ein jüdischer Mitbürger nachweisbar. Ihre Höchstzahl hat jedoch niemals 100 erreicht. Viele dieser MitbürgerInnen – an ihrer Spitze die Familie Rosenthal und Dr. Arnheim – gehörten zum Gevelsberger Establishment und waren in der Bevölkerung weithin geachtet. Adolf Hitler hatte in seinem in der Festungshaft 1924 entstandenen Werk: Mein Kampf „die Juden“ als ewige Feinde der Arierer und als völkische Parasiten ausgemacht, die zur Lebenserhaltung der Arierer aus dem Volkskörper ausgeschaltet werden mussten. Dieser verqueren Rassentheorie folgend wurden überall da, wo Nazis die Möglichkeiten dazu hatten, bereits auch vor dem 30. Januar 1933 jüdische Mitbürger bedroht und, wenn machbar, vor allem von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen. Nach der Machtergreifung verstärkte sich dies. Für Gevelsberg gilt dies für die Boykottmaßnahmen vom 1. April 1933, besonders aber für über die bereits berichtete Sitzung der Stadtverordneten- versammlung am 7. April 1933. Staatlicherseits wurden jedoch fast alle Boykottmaßnahmen gegen jüdische Mitbürger ausgesetzt, da sie im Wirtschaftsleben benötigt wurden und außerdem eine positive Selbstdarstellung im Ausland erweckt werden musste. Dagegen gingen die örtlichen Verfolgungen durch die NSDAP und ihre Organisationen jedoch weiter.
Auch in Gevelsberg waren selbstverständlich tägliche Verfolgung, Fluchten und Arisierungen, die sich ja in der Regel in aller Öffentlichkeit abspielten, an der Tagesordnung. Die bekannteste Arisierung in Gevelsberg war die die Übernahme des größten Gevelsberger Handelsgeschäftes Gebr. Rosenthal durch das Kaufhaus Berkenbusch, später Helmut Horten AG, im Jahr 1938. Über das weitere Schicksal der Gevelsberger jüdischen Bevölkerung, einschließlich der am 22. Juli 1942 erfolgten Deportation und insbesondere auch dem Mord in Konzentrationslagern, geben die Bücher von Rolf Kappel: unbekannt wohin verzogen aus dem Jahr 1991 und Miracle of Survival – Holocaust-Erinnerungen von Herbert Boucher aus dem Jahr 1997 eindrucksvoll Zeugnis. Deshalb muss an dieser Stelle hierüber nicht weiter berichtet werden. Stattdessen soll in einem Vorgriff auf spätere Kapitel dieser Festschrift berichtet werden, dass keiner der Überlebenden wieder nach Gevelsberg zurückgekehrt ist. Die Unterlagen der Stadt Gevelsberg aus der Nachkriegszeit über diesen Personenkreis sind bis auf wenige Ausnahmen spurlos verschwunden; dies gilt besonders für die Unterlagen des Einwohnermeldeamtes.
An dieser Stelle soll auch über die Verfolgung der „Zigeuner“ in Gevelsberg berichtet werden. Für Zigeuner gilt prinzipiell das Gleiche wie für Juden. Als Außenseiter wurden sie seit ihrem erstmaligen Auftauchen in Deutschland im Jahr 1407 ebenso geächtet und verfolgt. Bereits in der Weimarer Republik nahmen die repressiven Maßnahmen der Polizei gegen die Zigeuner zu, so dass die Nazis hierauf aufbauen konnten. Zur Ausführung dieser Vorschriften wurde auf dem Gelände des heutigen CVJM-Waldheimes auf dem Stüting unter primitiven Umständen ein „Zigeunerlager“ eingerichtet, um die Zigeuner „sesshaft zu machen“ und sie somit der ständigen polizeilichen Kontrolle zu unterwerfen. Angesichts der spärlichen Überreste der Gevelsberger Polizeiakten zu diesem Thema muss man wohl davon ausgehen, dass das Lager jeden Tag von dem zuständigen Revierbeamten kontrolliert wurde. Ähnlich wie bei der jüdischen Bevölkerung wurde auch den Zigeunern die Teilnahme am normalen Wirtschafts- und Erwerbsleben verweigert. Auch in ihren traditionellen Rollen wie dem Hausierergewerbe waren sie nicht geduldet; so wurde Frau L. am 3. November 1941 durch die Stadt der beantragte Hausiererschein verweigert. So mussten sie sich mit Gelegenheitsarbeiten und Hilfsarbeiten wie bei der Fa. Adloff in der Rosendahler Straße über Wasser halten. Da viele der Zigeunerpaare nicht standesamtlich oder kirchlich, sondern nur nach „Zigeunerart“ verheiratet waren, wurden sie 1942 von der Polizei dazu angehalten, die standesamtliche Hochzeit nachzuholen. Diese Unterlagen haben sich erhalten, so dass es heute möglich ist, wenigstens einige der Familienverhältnisse zu rekonstruieren. Das Schicksal der Gevelsberger Zigeuner ist bis heute nicht umfassend beschrieben worden; einige Informationen geben lediglich der sogenannte Stattplan des Antifaschistischen Arbeitskreises Gevelsberg und das Buch: Bürger erinnern sich aus dem Jahr 1986. Die ersten Deportationen von Gevelsberger Zigeunern sind bereits für 1941 bekannt; für 1942 sind Einlieferungen in die KZ Sachsenhausen und Ravensbrück nachweisbar. Am 10. März 1943 wurde das Lager auf dem Stüting von Polizei und SA umstellt und die Gevelsberger Zigeuner – insgesamt mindestens 64 Personen – abtransportiert. Sie kamen in einem Sammeltransport am 13. März im Vernichtungslager Auschwitz an, wo die meisten ermordet wurden.
Nach den Unterlagen des Stadtarchivs sind für Gevelsberg 72 Sinti und Roma namentlich nachgewiesen, von denen einer bereits am 15. April 1942 als Opfer des Luftkrieges gestorben ist, fünf nachweislich überlebt haben und von einem weiteren der Verbleib ungeklärt ist. Der Leidensweg von Gevelsberg nach Auschwitz und zurück wurde in dem Hörspiel und der dazu gehörenden Dokumentation: Was war, das musst du vergessen – Ein Gevelsberger Roma berichtet des Antifaschistischen Arbeitskreises von dem einzigen nach Gevelsberg zurück gekehrten und inzwischen verstorbenen Überlebenden tief bewegend geschildert.
Gevelsberg hatte von der wirtschaftlichen Erholung als traditionell eisenverarbeitende Stadt sehr profitiert und war vollständig in die Rüstungswirtschaft einbezogen worden. Gleichzeitig waren wie im ganzen Reich seit 1933 Vorbereitungen auf den Krieg getroffen worden. Wie sah dann der Kriegsbeginn in der Stadt Gevelsberg aus? Wie wirkte sich die Lage im äußersten Westen und damit im potentiellen Machtbereich von Frankreich und England aus? Fragen, die heute kaum noch beantwortet werden können. Der Jahresbericht 1939 der Gevelsberger Zeitung am 30. Dezember 1939 erwähnt den Krieg nur in wenigen Zeilen: „Im Verwaltungs- und Schulbetrieb riefen die Einberufungen zum Heeresdienst zum Teil einschneidende Veränderungen hervor.“ und „Der Kriegslage wegen musste die übliche Jahresschrift [des Stadtarchivs] zurückgestellt werden.“
Bereits im I. Weltkrieg hatte die Verbindung zwischen Heimat und Front eine wesentliche Rolle für die ideologische Überzeugung der Soldaten zum Kampf bzw. den Durchhaltewillen der Heimat gespielt. Nunmehr wurden quasi ab der ersten Kriegswoche bis zum Ende des Krieges auch lokale Kriegsberichte, die häufig Feldpostbriefen von Gevelsbergern entnommen waren, in der Gevelsberger Zeitung veröffentlicht. Ebenso regelmäßig wurden Feldpostbriefe, die ja ohnehin der Postzensur unterlagen, veröffentlicht. Die dritte Art von Feldnachrichten, an die sich die Gevelsberger Bevölkerung gewöhnen musste, waren jedoch die Todesanzeigen von gefallenen Gevelsbergern. Waren es im Jahr 1939 nur sieben, sollte sich diese Zahl schon bei dem sogenannten Blitzkrieg gegen Frankreich im Jahr 1940 schlagartig erhöhen. Enthält die bis 1960 fortgeführte Liste der beim Standesamt beurkundeten Kriegssterbefälle noch 633 Eintragungen, sind im Gevelsberger Gedenkbuch für die Opfer des II. Weltkrieges aus dem Jahr 1958 rd. 1.400 Personen, darunter jedoch auch zivile Gevelsberger Opfer, aufgeführt. Da es ein abschließendes Gevelsberger Totenbuch, in dem „alle“ Opfer der Nazis – gleich ob gefallen, in der Kriegsgefangenschaft verstorben, in Gevelsberg an Kriegsfolgen verstorben, als „Zwangsarbeiter“ in Gevelsberg oder als Insassen von KZ’s oder sogenannten Heilanstalten ums Leben gekommen – leider nicht gibt, wird sich die Zahl der Opfer der NS-Zeit nicht feststellen lassen. Da jedoch allein die Sterberegister des Standesamtes von 1939 bis 1946 63 Sterbefälle von Zwangsarbeitern aufweisen und das Verzeichnis des Standesamtes aber nur 32 solcher Todesfälle kennt, wird man heute einschließlich der später eingemeindeten Gemeinden wohl von einer Opferzahl von annähernd 3.000 ausgehen dürfen.
WESTFALENS OPFER IM ZWEITEN WELTKRIEG
300.000 fielen auf den Schlachtfeldern des letzten Krieges.
200.000 Westfalen kehrten als Krüppel heim.
10.285 verloren ein Bein.
5.130 verloren einen Arm.
901 verloren Arm und Bein.
417 verloren ihr Augenlicht.
36.676 Männer, Frauen und Kinder wurden im Bombenhagel getötet.
217.437 westfälische Kinder wurden zwangsverschickt, und Tausende kehrten nicht heim.
454.000 Wohnungen wurden völlig zerstört oder schwer beschädigt.
346 Kirchen Westfalens wurden vernichtet.
20.502 Juden wurden aus Westfalen vertrieben und ermordet.
103 Synagogen wurden geschändet.
12.177 Westfalen wurden Insassen von Konzentrationslagern und endeten durch Genickschuß und Folterqualen.
272 Geistliche wurden zu Märtyrern.
341 Familien erhielten die Totenasche ihrer Lieben aus den KZ- Lagern zugesandt.
Nach einem von der westfälischen Provinzial-Regierung im Juni 1946 herausgegebenen Plakat – Abgedruckt in der „Westfalenpost“ vom 1. Juli 1946. Soweit dies bekannt ist, gibt es keine Bilanz der Hitlerzeit für Gevelsberg. Deshalb hier die in der Westfalenpost vom 1. Juli 1946 abgedruckte westfälische Bilanz.
Quellen:
Stadtarchiv Gevelsberg – Bestand 2104 – Registratur 1914-1952.
Gevelsberger Zeitung
Westfälische Landeszeitung (Gauzeitung der NSDAP).
Chronik des 20. Jahrhunderts (Chronik-Verlag, Dortmund 1983).
Heyne Jahrgangsbücher – das war 1933 (Heyne, München 1980).
Overkott, Franz: Gevelsberg, die Kleineisen-Industriestadt an der Ennepe (Stadt Gevelsberg (Hrsg.), Gevelsberg 1956).
Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe – Wer war was im 3. Reich (AR NDT, Kiel 1985).
Das III. Reich 1933-1945 – eine Tageschronik der Politik, Wirtschaft und Kultur (Weltbild, Augsburg 1991).
Detlef Raufelder, Gevelsberg, 2025
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